“Sind das Ihre Fragen?”

Interviews mit Musikern – da kann man schon mal aus dem Takt geraten:

http://www.nme.com/blogs/nme-blogs/17-excruciatingly-awkward-music-tv-interviews-that-will-make-you-cringe-watch

Wen fragen – und wen nicht!?

… dazu habe ich mich dieser Tage auf “www.fachjournalist.de” geäußert:

http://www.fachjournalist.de/wen-fragen-und-wen-nicht-5-tipps-zur-auswahl-von-interviewpartnern/

“Blaue Flecken habe ich immer”

Heute in der SZ: Mein Interview mit dem Radakrobaten Danny McAskill (Auszug)

Eine Parkbank? Überhüpft er. Ein

Zaun, mehr als mannshoch? Drüber

mit Salto vorwärts. Eine Bahnschiene?

Auf dem Vorderrad entlang, oder auf

dem Hinterrad, vorwärts, rückwärts und

gelegentlich auch seitwärts: Die Stadt ist

für Danny MacAskill und sein Fahrrad ein

einziger Abenteuerspielplatz. Der Schotte,

29, ist derwohl bekannteste Geschicklichkeits-

Radfahrer der Welt, im Fachjargon:

Trial-Biker.Wenn er durch die Landschaft

springt, fliegt und – nur sehr gelegentlich

– fährt, ist das ein anarchischer, halsbrecherischer,

oft sehr komischer und

manchmal schmerzhafter Tanz mit der

Schwerkraft. In seinem Kurzfilm „The

Ridge“, gedreht auf seinerHeimatinsel Isle

of Skye, springt MacAskill mal nicht über

Bänke, sondern balanciert über Felszacken,

hopst über Bäume, federt über

Flüsse. „The Ridge“ ist derzeit im Rahmen

der Banff Mountain Film Festival Tour

etwa inHannover, Braunschweig und Stuttgart

zu sehen – oder bei Youtube.

SZ:EinRad ist für das Fahren auf dem Erdboden

gedacht. Warum schweben Sie damit

immer durch die Luft?

Danny MacAskill: Ich habe immer schon

gerne Tricks mit meinem Rad gemacht.

Irgendwann werden die Sprünge dann halt

höher und länger.

Was ist das Rad für Sie – ein Gegner, ein

Freund, ein Teil Ihres Körpers? Was für

ein Verhältnis haben Sie zu diesem Ding

aus Metall und Gummi?

Das hängt immer davon ab,was ich gerade

mache.Manchmalist es einfach nur einGerät

für mich, ein Werkzeug. Ich mache viele

Tricks, von denen ich weiß, dass sie das

Rad beschädigen oder zerstören können.

Zugleich ist es schon so: wenn irgendwas

am Rad scheppert oder unrund läuft, dann

fühlt sich das für mich an, als wäre ich

selbst krank – als hätte ich eine Erkältung

oder so. Sogar wenn das Rad nur zu Hause

steht und ich es gar nicht benütze. Komisch,

oder?

Und dann?

… Der Rest: Heute (15.3.2015) in der Süddeutschen Zeitung.

So kann’s gehen

Ist das nicht eine unfassbar wunderbare Art, Interviews aufzubereiten? Watch and enjoy!

http://blankonblank.org/interviews/philip-seymour-hoffman-happiness/

“Meine Einstiegsfrage hatte nur bedingt Charme”

Wunderbar! Stefan Willeke von der ZEIT hat Per Mertesacker und ZDF-Reporter Büchler im Gespräch über ihr Gespräch nach dem Algerien-Spiel:

http://www.zeit.de/2014/50/per-mertesacker-boris-buechler-streit-fussball-weltmeisterschaft

Zum Reporterpreis…

, der mit der Kategorie Interview den einzigen (in Worten: einzigen) Interviewpreis im Land auslobt, hat mich der hochgeschätze Mario Müller-Dofel befragt:
http://www.abzv.de/gespraech/reporter-forum-vergibt-preis-fuer-bestes-interview/

Fragen zum Fragen?

Wer Fragen zum Fragen hat: Die neue MediumMagazin-Werkstatt ‘Interview’ ist erschienen. Der Autor: moi!