Werbeeinblendung: Playboy-Interview mit Nationalelfkoch Holger Stromberg – „Holger, wo ist denn das Fleur de Sel?“

Playboy: Gibt es auch Gourmets in der Nationalmannschaft?
Stromberg: Es gibt natürlich einige, die viel Ahnung haben. Aber die anderen lernen auch dazu. Als ich angefangen habe, das Kochsalz gegen Fleur de Sel auszutauschen, da fing einer fast an zu weinen, weil ich ihm den Salzstreuer weggenommen hatte.
Playboy: Wer war das?
Stromberg: Kann ich nicht sagen. Aber heute, wenn normale Salzstreuer auf dem Tisch stehen, sagen sie: „Holger, wo ist denn das richtige Salz? Das hier kann man doch nicht essen.“ Oder wenn ich das gute Olivenöl noch nicht auspacken konnte, weil der Koffer zu spät angekommen ist . . .
Playboy: Sie machen also aus unserer Nationalmannschaft einen Haufen Essschnösel?
Stromberg: Es wäre ein sehr positives Schnöseltum. Im Grunde genommen, tut man sich damit ja was Gutes. Es ist einfach meine Pflicht, die Spieler darauf anzusprechen, dass sie sich am Flughafen nicht die nächste Packung Chips holen. Die bringen sie nicht um, aber die können die Karriere um zwei Jahre verkürzen, wenn man sie zu häufig isst.

(Klaus Mergel/Christian Thiele im Interview mit Nationalmannschaftskoch Holger Stromberg, Playboy 07/10, im gut sortierten Fachhandel erhältlich)

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