Neuneuneu!

Jetzt beim Buchhändler eures Vertrauens: „Interviews führen“. Auflage Zweipunktnull. Autor: icke.

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Werbeeinblendung – Auf ihrem Weg nach Ingolstadt…

… habe ich Meike Winnemuth interviewt – über das Schreiben, über das Interviewen und über das Interviewtwerden (Medium Magazin 7-8/2013). Gestern noch am Kiosk, heute schon im Internet, und zwar auf http://www.christian-thiele.com

Rösler-Interview mal anders – ohne Rösler

Interview mit Rösler, Rösler zickt – dann halt ohne Rösler. Bravo! http://blogs.taz.de/hausblog/2013/09/09/philipp-roesler-fragen-und-keine-antworten/

Grundsätzliches zum Musiker-Interview an sich

Damit ist eigentlich alles gesagt (Danke an Marc Schürmann für den Hinweis!):

http://katzundgoldt.de/w_schindmahre.htm

Was war los, SPIEGEL-ONLINE?

 

Wenn ein Interview so angeteasert wird

„Bla bla bla“, flüsterte sein Dolmetscher ihm ins Ohr, als er auch nicht mehr weiter wusste – das erzählt Hollywood-Größe Tom Hanks im Interview über die umstrittene „Wetten, dass..?“-Show. Der „Cloud Atlas“-Star nahm’s professionell. Und kann es kaum erwarten, nach Berlin zurückzukehren.

und dann so beginnt:

SPIEGEL ONLINE: Mr. Hanks, wie war Ihr Samstagabend?

Hanks: Lassen Sie es mich in einem Satz zusammenfassen: Irgendwann stand ich mit einer lustigen Katzenmütze auf dem Kopf herum und sah zu, wie derModerator (Markus Lanz – d. Red.) in einem Sack um mich herum durch den Saal hüpft. Zwischendurch sagte der Übersetzer in meinem Ohr wörtlich nur noch „bla bla bla“. Er hatte aufgegeben, mir erklären zu wollen, welcher berühmte deutsche Komiker gerade welchen anderen berühmten deutschen Komiker imitiert.

und wenn man dann, nach – auf meinem Bildschirm – sechs Mal Scrollen das hier liest:

Das Interview führte Roland Huschke vor Tom Hanks‘ „Wetten, dass..?“-Auftritt. Für die aktuelle Ergänzung sprach Tom Westerholt mit dem Hollywood-Star.

dann fühlt man sich doch ziemlich verarscht, oder? (Sollte es wen intereressieren: hier der Link zum kompletten Interview.)

Fragen statt den Knieschmerz bejammern: Kluges von Kluge über das Fragen

Alexander Kluge lässt sich heute in der Welt zu Beginn seiner Gesprächsserie über das Fragen befragen.

Klingt vielversprechend, read it yourself:

http://www.welt.de/kultur/article12469035/Alexander-Kluge-und-die-Kunst-der-Gespraechsfuehrung.html

Was war los, SPIEGEL?

SPIEGEL vs Bild? Geil, denkt man sich, endlich zerlegt mal einer den Diekmann, denkt man sich, und krempelt vor der Lektüre des aktuellen Interviews innerlich die Ärmel hoch – und dann das: ein Dokument des Scheiterns.
Diekmann hat die besseren Argumente, die besseren Sätze, die besseren Wörter. Hat sich gut vorbereitet, hat das klitzekleines bisschen an Recherche, welches die Magazinis sich gegönnt haben, locker-flockig ausgekontert – ein Bild des Jammers, das der SPIEGEL da abgibt. Klarer Fall von Überheblichkeit, Deutschland-Malta 1:4.
Liebe Mädels und Jungs vom SPIEGEL, was war bloß los!?!?