Arme Johanna Adorján!

Arme Johanna Adorján!

Da muss sie sich in Marcel Reich-Ranickis Wohnzimmer schicken lassen, um für die F.A.S. ein Interview zu führen, auf das MRR so was von überhaupt gar keine Lust hat, dass es schier weh tut, das zu lesen. Sie müht sich, er murrt. Ein Dokument des Scheiterns, hier der Schluss:

….

Wir sind fertig. Bitte, ich will Sie nicht noch länger quälen.

Sie haben sehr viel von mir gehört.

Finden Sie?

Wahnsinnig viel!

In den anderen Interviews haben Sie viel mehr gesagt.

Nein.

Nein? Dann las sich das nur so.

Sie haben, das ist nicht Ihre Schuld… Ich verstehe den Unterschied, dass Sie davon reden. Weil Sie Dinge rausholen möchten, über die ich mich nicht äußern möchte.

Und gibt es etwas, worüber Sie ganz viel Lust hätten zu reden, dann könnten wir das jetzt tun!

Nein.

Klatsch aus dem Literaturbetrieb?

Nein.

Da sollen Sie so gut informiert sein, heißt es.

Weiß ich nicht. Manchmal ist es so, manchmal ist es nicht so. Es wundert mich übrigens, dass Sie nicht nach meinen Liebesgeschichten gefragt haben.

Darüber hätten Sie gerne gesprochen?

Nein.

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Eine Antwort zu “Arme Johanna Adorján!

  1. „Arme Johanna Adorján!“ Damit ist eigentlich alles gesagt.

    Danke fürs Dokumentieren!

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