Willi Winkler wahnsinnig wütend wegen Wortlaut-Interview – warum?

Der – überaus geschätzte – Kollege Willi Winkler motzt in der heutigen SZ („Jede Illustrierte würde sich darum reißen“, SZ, 23.11., S. 3). Soll er ruhig!

Er motzt gegen eine PR-Agentur, die im Auftrag Tom Buhrows arbeitet. Soll er auch ruhig!

Er motzt aber, weil die PR-Agentur ihm kein Porträttreffen mit Claus Kleber und Tom Buhrow ermöglichen mag. Sondern „nur“ ein Treffen zur Erstellung eines Wortlaut-Interviews. Er begründet das so:

Und was heißt „Wortlaut-Interview“? Das heißt, dass keine Eindrücke des Autors einfließen, dass also eine kritische Würdigung in Form eines Portraits nicht gewünscht ist. Sondern ausschließlich ein Interview mit Fragen und Antworten. So hätten sie es gerne in der Zeitung.

Hähhhh?

Der Kollege, pardon: der überaus geschätzte Kollege will mit der blauen Schaufel spielen, kriegt aber die rote und ist deshalb beleidigt, weil man nur mit der blauen Schaufel wirklich spielen kann.

Da würd ich jetzt mal sagen: Was war los, Süddeutsche?

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