Lieber lustig und gelogen als langweilig und ehrlich?

Im aktuellen SPIEGEL (36/2009, 144ff) wird Charlotte Roche zu ihrer neuen Talkshow befragt.

Roche: (…) Ich bin ja dafür, dass ein Gast lieber lügt, damit es unterhaltsam wird, als eine langweilige Wahrheit zu erzählen.

SPIEGEL: Ist das Ihr Ernst?

Roche: Natürlich, das ist doch die Voraussetzung für gute Unterhaltung. Egal, ob am Kneipentisch oder im Fernsehen.

SPIEGEL: Belügen Sie uns dann hier auch?

Roche: Bisher noch nicht. Aber falls ich beginne, Sie anzuöden, müssen Sie nur Bescheid sagen.“

Klingt schick, klingt steil. Aber mit Journalismus hat dann das, was Sie tun, eigentlich nix mehr zu tun, Frau Roche!

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